Suizidgedanken bei Jugendlichen: alltägliche Belastungen als Risikofaktor

London/Taoyuan – Nicht nur traumatische Erfahrungen und andere bekannte Risikofaktoren können bei Jugendlichen Suizidgedanken auslösen – auch Heranwachsende mit einer dauerhaft hohen kumulativen Belastung durch alltägliche Lebensereignisse berichten im Verlauf der Adoleszenz signifikant häufiger Suizidgedanken. Besonders stark ist der Zusammenhang bei Ereignissen im familiären Kontext. Das berichtet ein internationales Forschungsteam im Fachmagazin Lancet Psychiatry (2026, DOI: 10.1016/S2215-0366(25)00359-1).
Die Adoleszenz gilt als sensible Entwicklungsphase, in der Suizidgedanken ihren Höhepunkt erreichen können. Während traumatische Erfahrungen und Kindesmisshandlung als etablierte Risikofaktoren gelten, ist die Rolle kumulativer gewöhnlicher Lebensereignisse – etwa in der Familie, dem sozialen Umfeld und bei der Sexualität – laut der Arbeitsgruppe bislang unzureichend untersucht.
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