Thymus-Größe beeinflusst Lebenserwartung und Wirksamkeit einer Krebsimmuntherapie

Boston – Die Größe des Thymus in der Computertomografie (CT) liefert Informationen über die Anfälligkeit von erwachsenen Menschen für eine Vielzahl von Krankheiten. Sie könnte zudem die Wirksamkeit von Checkpoint-Inhibitoren vorhersagen. Dies zeigen aktuelle Studienergebnisse (Nature 2026; DOI: 10.1038/s41586-026-10242-y und 10.1038/s41586-026-10243-x).
Der Thymus gehört zu den unterschätzten Organen. Seine wesentliche Aufgabe besteht darin, die T-Zellen des Immunsystems von einem Angriff auf den eigenen Körper abzuhalten. Diese „Lehrzeit“ ist nach der Pubertät beendet, wenn der Thymus sich langsam zurückbildet. Für das Erwachsenenalter galt lange Zeit, dass das Organ keine Rolle mehr zu spielen scheint. Bei einer verdächtigen Vergrößerung aber auch bei Operationen am Herzen oder der Nebenschilddrüsen wurde der Thymus früher häufig entfernt.
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