Trump ordnet Hilfe nach Hurrikan „Melissa“ an

Washington – US-Präsident Donald Trump hat das Außenministerium wegen des verheerenden Hurrikans „Melissa“ angewiesen, Unterstützung für die betroffenen Länder in der Karibik zu mobilisieren.
US-Außenminister Marco Rubio habe ein regionales Katastrophenhilfeteam entsandt, darunter auch Such- und Rettungsteams. Sie sollen den Hilfsbedarf ermitteln und erste Such- und Bergungseinsätze unterstützen, wie das US-Außenministerium mitteilte.
Man arbeite mit den Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen und den Regierungen der betroffenen Länder zusammen, um etwa Lebensmittel, Wasser, medizinische Hilfsgüter, Hygieneartikel und Notunterkünfte bereitzustellen, hieß es weiter.
Noch ist das ganze Ausmaß der Schäden auf Jamaika und Kuba unklar. Nach bisherigen Angaben sind mindestens 30 Menschen in verschiedenen Karibikländern ums Leben gekommen. Mindestens zehn weitere werden vermisst.
Nach seinem Durchzug durch Jamaika erreichte der zerstörerische Sturm zunächst den sozialistischen Karibikstaat Kuba und nimmt nun Kurs auf die Bahamas.
Gestern zog „Melissa“ mit Windgeschwindigkeiten von 155 Kilometern pro Stunde über den Atlantik in Richtung des Archipels weiter. Der Sturm sorgte für schwere Schäden sowie heftige Überschwemmungen, insbesondere auf Jamaika, Kuba und Haiti.
„Melissa“ hatte Jamaika vorgestern mit der höchsten Kategorie 5 schwer getroffen. Der Hurrikan brachte Sturmfluten, zerstörerische Winde und heftige Regenfälle mit sich. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen.
Auch auf Kuba verursachte der Hurrikan große Verwüstung. Mehr als 735.000 Menschen waren nach Regierungsangaben zuvor in Sicherheit gebracht worden. Kuba hat knapp zehn Millionen Einwohner. Betroffen war der Osten des Landes.
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