Ausland

Trump ordnet Hilfe nach Hurrikan „Melissa“ an

  • Donnerstag, 30. Oktober 2025
Einwohner gehen nach dem Hurrikan Melissa durch Lacovia Tombstone, Jamaika. /picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Matias Delacroix
Einwohner gehen nach dem Hurrikan Melissa durch Lacovia Tombstone, Jamaika. /picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Matias Delacroix

Washington – US-Präsident Donald Trump hat das Außenministerium wegen des verheerenden Hurrikans „Melissa“ angewiesen, Unterstützung für die betroffenen Länder in der Karibik zu mobilisieren.

US-Außenminister Marco Rubio habe ein regionales Katastrophenhilfeteam entsandt, darunter auch Such- und Rettungsteams. Sie sollen den Hilfsbedarf ermitteln und erste Such- und Bergungseinsätze unterstützen, wie das US-Außenministerium mitteilte.

Man arbeite mit den Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen und den Regierungen der betroffenen Länder zusammen, um etwa Lebensmittel, Wasser, medizinische Hilfsgüter, Hygieneartikel und Notunterkünfte bereitzustellen, hieß es weiter.

Noch ist das ganze Ausmaß der Schäden auf Jamaika und Kuba unklar. Nach bisherigen Angaben sind mindestens 30 Menschen in verschiedenen Karibikländern ums Leben gekommen. Mindestens zehn weitere werden vermisst.

Nach seinem Durchzug durch Jamaika erreichte der zerstörerische Sturm zunächst den sozialistischen Karibikstaat Kuba und nimmt nun Kurs auf die Bahamas.

Gestern zog „Melissa“ mit Windgeschwindigkeiten von 155 Kilometern pro Stunde über den Atlantik in Richtung des Archipels weiter. Der Sturm sorgte für schwere Schäden sowie heftige Überschwemmungen, insbesondere auf Jamaika, Kuba und Haiti.

„Melissa“ hatte Jamaika vorgestern mit der höchsten Kategorie 5 schwer getroffen. Der Hurrikan brachte Sturmfluten, zerstörerische Winde und heftige Regenfälle mit sich. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen.

Auch auf Kuba verursachte der Hurrikan große Verwüstung. Mehr als 735.000 Menschen waren nach Regierungsangaben zuvor in Sicherheit gebracht worden. Kuba hat knapp zehn Millionen Einwohner. Betroffen war der Osten des Landes.

dpa/afp

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung