Ausland

UN: Nur wenige Patienten können Gazastreifen verlassen

  • Donnerstag, 12. Februar 2026
/picture alliance, SIPA, Mohammed Salama, apaimage
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New York – Im Gazastreifen haben seit der Öffnung des Grenzübergangs Rafah am 1. Februar nur rund 220 Personen die Enklave verlassen oder dorthin zurückkehren können.

UN-Sprecher Stéphane Dujarric kommentierte die Zahl heute in New York damit, die Vereinten Nationen wünschten, dass mehr Menschen zu medizinischen Behandlungen außerhalb des Gazastreifens ausreisen könnten. Verantwortlich für Beschränkungen und Prozeduren seien Israel und Ägypten.

Nach UN-Angaben warten im Gazastreifen mehr als 18.500 Patienten darauf, das Kriegsgebiet für eine medizinische Behandlung verlassen zu können. Unter ihnen sind 4.000 Kinder, die vor Ort nicht angemessen ärztlich versorgt werden können. Die Öffnung des Grenzübergangs Rafah nach Ägypten war Teil des Gaza-Friedensplans.

Mit Blick auf die weiterhin bestehende Weigerung Israels, unabhängigen Berichterstattern Zutritt in das Kriegsgebiet zu gewähren, sagte der UN-Sprecher, Journalisten sollten in den Gazastreifen gelassen werden, so wie sie überall ihre Arbeit tun können sollten.

kna

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