Ungeplante Kaiserschnittgeburten mit höherem Risiko auf psychischen Stress verbunden

Boston – Eine Sectio caesarea ist nicht nur mit körperlichen Strapazen verbunden. Bei vielen Schwangeren steigt auch der Stressfaktor, vor allem, wenn die Entscheidung erst im Verlauf der Entbindung erfolgt. Eine Studie im Fachmagazin Pregnancy (2026, DOI: 10.1002/pmf2.70220) zeigt, dass die betroffenen Frauen später häufiger unter Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder Depressionen leiden und Schwierigkeiten haben, eine Bindung zu ihrem Kind aufzubauen.
Geburtshelfer haben bei der Entscheidung zu einer Schnittentbindung in erster Linie die körperlichen Risiken für Mutter und Kind im Blickfeld. Die Sectio caesarea ist heute ein Routineeingriff und die Risiken überschaubar. Bisher kaum untersucht wurde, wie die Frauen die Situation psychisch verkraften.
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