Uniklinik Leipzig modernisiert Herzkatheteranlagen
Leipzig – Das Universitätsklinikum Leipzig hat seine Herzkatheteranlagen modernisiert. Mit den neuen Geräten halbiert sich laut dem Klinikum die Strahlenbelastung bei den Untersuchungen. „Das ist ein großer Vorteil für unsere Patienten, denn jede Strahlung zu viel sollte unbedingt vermieden werden“, erklärte Oberarzt Norbert Klein von der Klinik für Kardiologie.
Gleichzeitig seien auch die Ärzte, die im Katheterlabor arbeiten, besser geschützt. Ein kleiner Clip-Dosimeter misst die persönliche Strahlenbelastung jedes Mitarbeiters und meldet per Signal, wenn die zulässige Maximaldosis erreicht ist. „Das ist auch für uns eine Verbesserung“, so Klein.
Zwischen 30 Minuten und zwei Stunden dauert eine Untersuchung und Behandlung im Herzkatheterlabor der Kardiologen am Universitätsklinikum Leipzig. Dank der jetzt technisch grunderneuerten Anlage sind laut der Klinik auch bei komplexen Eingriffen detailreiche und hochauflösende Darstellungen und präzise Analysen möglich.
Die Uniklinik verfügt nach der Modernisierung über vier Katheteranlagen für Gefäßbehandlungen am Herzen sowie anderer Gefäße. „Damit haben wir unserem Ausbau einer leistungsfähigen Gefäßmedizin einen weiteren wichtigen Schritt hinzugefügt“, betonte Wolfgang Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums.
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