USA: Ärztinnen mit geringerem Anfangsverdienst
Chicago – Ärztinnen werden in den USA nach dem Abschluss ihrer Facharztausbildung neuerdings schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen, wie eine Studie in Health Affairs (2011; 30: 193-201) offenbart.
Vor einem Jahrzehnt konnten US-Ärztinnen, die ihr „residency program“ beendet hatten, noch auf eine annähernd gleiche Bezahlung rechnen. Der Jahresverdienst lag nur um 3.600 US-Dollar unter dem der Männer. Inzwischen hat sich jedoch ein „Gender gap“ herausgebildet.
Laut einer Analyse der Anfangsgehälter im Staat New York durch Anthony Lo Sasso von der Universität Chicago erhalten Frauen heute 16.819 US-Dollar pro Jahr weniger als Männer. Die Bevorzugung von Fachgebieten mit geringeren Verdienstmöglichkeiten durch Frauen erkläre die Unterschiede nicht, berichtet der Forscher. Anlass zum Mitleid seitens deutscher Ärztinnen besteht allerdings nicht. Das Eingangsgehalt für Frauen betrug 174.000 US-Dollar im Jahr.
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