USA stocken Mittel für Alzheimer-Forschung deutlich auf

Washington – Die US-Regierung hat eine deutliche Aufstockung der Mittel für die Erforschung der Alzheimer-Krankheit angekündigt. In den kommenden zwei Jahren sollen rund 130 Millionen Dollar (98 Millionen Euro) zusätzlich für die Suche nach Heilungsmöglichkeiten bereitgestellt werden, erklärte Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius am Dienstag.
Dies sei eine Erhöhung um 25 Prozent. Außerdem seien weitere 26 Millionen Dollar für die Verbesserung der Pflege von Alzheimer-Patienten und die Information der Öffentlichkeit über die Krankheit eingeplant.
„Wir können nicht damit warten, die wachsende Bedrohung anzugehen, die Alzheimer für amerikanische Familien und unsere Nation insgesamt darstellt", sagte Sebelius vor Journalisten in Washington. Rund 5,1 Millionen US-Bürger sind derzeit an Alzheimer erkrankt. Angesichts der alternden Bevölkerung gehen Experten davon aus, dass sich die Zahl der Patienten bis 2050 verdoppelt.
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