Valproat bei Vätern: Studie findet keinen Zusammenhang mit Entwicklungsstörung bei Kindern

Taipei/Oslo – Nehmen werdende Väter innerhalb von 3 Monaten vor einer Empfängnis Valproat ein, erhöht dies das Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen (NDDs) der Kinder nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine taiwanesisch-norwegische Arbeitsgruppe. Ihre Arbeit ist im New England Journal of Medicine Evidence erschienen (NEJM 2026; DOI: 10.1056/EVIDoa2500254).
Das jetzt publizierte Ergebnis ist auch deshalb bemerkenswert, weil eine andere Studie zu einem gegensätzlichen Ergebnis gekommen war. So war in einer Kohortenstudie mit 5.721 Kindern in Dänemark, Norwegen und Schweden, deren Väter entweder Valproat oder Lamotrigin beziehungsweise Levetiracetam einnahmen, die paternale Exposition gegenüber Valproat innerhalb von 3 Monaten vor der Empfängnis mit einem signifikant erhöhten Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen verbunden.
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