Wer wird BÄK-Präsident?
Köln – Der Deutsche Ärztetag in Kiel wird spannend. Die Delegierten wählen einen neuen Präsidenten, und zwar voraussichtlich am 1. Juni. Nach 12 Jahren an der Spitze der Bundesärztekammer (BÄK) tritt Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe (70) nicht mehr an. Wer wird nun in seine Fußstapfen treten?
Fünf Kandidaten gehen ins Rennen. Dazu zählen Dr. med. Frank Ulrich Montgomery (58), Hamburg, Dr. med. Günther Jonitz (52), Berlin, und Dr. med. Theodor Windhorst (60), Bielefeld.
Sie alle haben folgende Gemeinsamkeiten: Sie sind Klinikärzte, Mitglieder der Marburger Bundes und Präsidenten einer Landesärztekammer.
Außerdem treten zwei Niedergelassene an: Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach (63), Internist aus Marburg, und Martin Grauduszus (52), Allgemeinarzt aus Erkrath. Es wird die Frage sein, ob es einem von ihnen gelingt, die Stimmen der niedergelassenen Delegierten zu bündeln. Grauduszus werden dabei nur geringe Chancen eingeräumt.
Prominente Unterstützung erhielt unterdessen Montgomery: Prof. Dr. med. Karsten Vilmar, Ehrenpräsident der BÄK, sagte, er sei der Richtige für die Hoppe-Nachfolge. Auch der Berufsverband Deutscher Internisten stellte sich hinter Montgomery. Für Jonitz hatte sich die Frühjahrstagung des Deutschen Hausärzteverbandes ausgesprochen.
Neu besetzt werden ebenfalls die Posten der beiden Vizepräsidenten. Die Delegierten wählen außerdem noch zwei weitere Ärzte in den BÄK-Vorstand.
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