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Wie neue Technologien unser Verständnis von Traurigkeit, Angst und Schmerz verändern

  • Montag, 28. September 2026
/Parradee, stock.adobe.com
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Köln – Ein interdisziplinäres Verbundprojekt unter der Leitung des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln erforscht, welche Folgen der Einsatz von neuen Technologien für das Verständnis von Traurigkeit, Angst und Schmerz hat. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Vorhaben namens „ShiftAffect“ mir rund einer Million Euro über drei Jahre.

Zunehmend kommen Technologien zum Einsatz, die affektive Zustände wir Traurigkeit oder Angst erfassen, deuten und beeinflussen sollen – etwa Anwendungen, die aus Sprache, Mimik oder Körpersignalen auf Gefühlslagen schließen, Verfahren der Virtual Reality und der Neuromodulation oder smartphonebasierte Anwendungen, die Stimmungen im Alltag protokollieren.

Die Arbeitsgruppe geht nach eigenen Angaben von der Beobachtung aus, dass solche Technologien nicht nur dabei helfen können, Angst, Schmerz oder Traurigkeit zu lindern. Sie verändern zugleich, was wir unter diesen Zuständen verstehen und wo die Grenze zwischen einer normalen Erfahrung und einem behandlungsbedürftigen Zustand verläuft.

„Unser Ziel ist es, am Ende ethisch fundierte Empfehlungen für eine verantwortungsvolle Entwicklung, klinische Anwendung und Regulierung von Technologien, die menschliche Gefühle erfassen, analysieren sowie modulieren, bereitzustellen“, erläutert die Leiterin des Forschungsverbunds, Orsolya Friedrich vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin. Erste Ergebnisse erwartet das Forschungsteam für Ende 2027.  

hil

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