Medizin

„Wir erleben in der urologischen Infektiologie gerade einen Wandel“

  • Dienstag, 6. Oktober 2026
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Düsseldorf – Infektionen sind in der urologischen Praxis keine Seltenheit, vor allem Harnwegsinfektionen (HWI) spielen eine wichtige Rolle. Doch nicht jede HWI muss mit Antibiotika behandelt werden, auch auffällige Urinbefunde sind nicht grundsätzliche therapiebedürftig. Das erläuterte Jennifer Kranz, Uniklinik RWTH Aachen, auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).

Gleichzeitig gilt es auch Ressourcen zu schonen, zum Beispiel durch gezielte Diagnostik und gezielte Therapie, sagte Kranz. Das schütze auch die Betroffenen vor Schäden aufgrund übermäßiger Antibiotikatherapie oder vieler (unnötiger) Untersuchungen. Weiterhin erklärte die Expertin, wie Künstliche Intelligenz die Versorgung von urologischen Infektionen unterstützen kann.

aks/mm/tb

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