Wissenschaft und Industrie sollen in Nordrhein-Westfalen enger vernetzt werden

Düsseldorf – Eine neue Kompetenzplattform für strategische Partnerschaften soll in Nordrhein-Westfalen (NRW) Forschung, Gesundheitsversorgung und Industrie enger miteinander vernetzen. Das „Cluster Medizin.NRW“ ist im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) entstanden.
„NRW bietet zahlreiche biomedizinische und medizinwissenschaftliche Einrichtungen“, hieß es von DLR-Projekträger, das für die Umsetzung zuständig ist. Die Medizintechnologiebranche werde von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Hinzu kämen zahlreiche international erfolgreiche pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen.
„Das Cluster wird die relevanten Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen, sie hinsichtlich künftiger Forschungstrends beraten und bei ihren Aktivitäten unterstützen“, so DLR-Projekträger.
Ein Schwerpunkt will das Cluster auf die Bedarfe der Anwender legen: „Zu den wesentlichen Aufgaben des Clusters gehört es, eine Kompetenzplattform für neue Themen und Zukunftstrends zu schaffen“, so die Initiatoren. Das Cluster soll zudem die Potenziale der Digitalisierung in der Medizin nutzen und NRW als Standort klinischer Forschung stärken.
Die Angebote des Clusters – Vernetzungsveranstaltungen, Unterstützung bei der Sondierung von Kooperationspartnern oder ein sektorenübergreifender Anwender-Entwickler-Dialog – richten sich nicht nur an Forschende, sondern ausdrücklich auch an Ärzte, Patienten und Pflegende. Außerdem gehören Existenzgründer, Start-ups und bestehende Wirtschaftsunternehmen zu der Zielgruppe.
Das MKW fördert das Cluster zunächst für drei Jahre aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
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