Wüst drängt auf raschen Kinderschutz bei Sozialen Medien

Osnabrück – In der Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder drängt NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) auf rasche Entscheidungen.
„Wir müssen jetzt schnell handlungsfähig werden, um unsere Kinder besser zu schützen“, sagte Wüst der Neuen Osnabrücker Zeitung am Samstag.
Das Thema sei in den vergangenen Wochen sehr grundsätzlich diskutiert worden. Nun gehe es um ein „klares Zeichen der Mitte für eine Altersbeschränkung von Social Media und für die Gesundheit unserer Kinder“.
Zuletzt hatte sich sein Amtskollege in Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), deutlich für ein Verbot Sozialer Medien für unter 14-Jährige ausgesprochen. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete die Gefahren als zu groß.
Wüst appelliert nun auch an die Plattformen, „endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden“. Es sei höchste Zeit für eine wirksame, abgestufte Altersbeschränkung für Social Media, „die Kinder im Alltag auch praktisch schützt und Jugendlichen einen sicheren Zugang zu den Chancen im digitalen Kommunikations- und Informationsraum bietet“.
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