Zusatztherapie mit Tavapadon verlängert On-Zeit bei Morbus Parkinson

Cleveland – Der selektive D1/D5-Agonist Tavapadon verlängerte in einer klinischen Phase-3-Studie als Zusatz zu Levodopa die tägliche On-Zeit bei Patientinnen und Patienten mit Morbus Parkinson signifikant, ohne mit vermehrten schwerwiegenden Nebenwirkungen einherzugehen. Das zeigen aktuelle Studienergebnisse (JAMA Neurology 2026; DOI: 10.1001/jamaneurol.2026.0577).
„Motorische Fluktuationen treten bei Personen mit Parkinson unter oraler Levodopatherapie häufig auf. Zwar können Dopaminagonisten die motorische Kontrolle verbessern, sie sind jedoch mit einem erhöhten Risiko für Nebenwirkungen assoziiert, was unter anderem auf die bevorzugte Aktivierung von D2/D3-Rezeptoren zurückgeführt wird“, erläutern die Autorinnen und Autoren um Hubert H. Fernandez vom Center for Neurological Restoration der Cleveland Clinic. Tavapadon ist hingegen ein selektiver D1/D5-Agonist und soll dadurch solche Nebenwirkungen reduzieren.
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