40 Studienplätze für künftige Landärzte in Sachsen

Leipzig – Wer in Sachsen Hausärztin oder Hausarzt werden möchte, kann sich bis zum 28. Februar für einen Medizinstudienplatz über die Landarztquote bewerben.
Dafür stehen in diesem Jahr 40 Plätze außerhalb des sogenannten Numerus Clausus zur Verfügung, teilte die Landesdirektion Sachsen mit. Dafür verpflichten sich die Bewerber, nach dem Studium und der Facharztausbildung für mindestens zehn Jahre auf dem Land zu arbeiten.
Studienorte sind Leipzig, Dresden und Chemnitz. „Das Programm richtet sich an engagierte junge Menschen, die sich nach ihrem Medizinstudium als Hausärztinnen und Hausärzte in den ländlichen Regionen Sachsens engagieren möchten“, erklärte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen.
Sind Studiengänge zulassungsbeschränkt, wird eine Zusage etwa über die Abiturnote gesteuert (Numerus Clausus). Zuletzt lag der Numerus Clausus für das Medizinstudium beim Freistaat bei 1,1. Bereits seit dem Wintersemester 2022/2023 werden so 6,5 Prozent der Medizinstudienplätze vergeben.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: