Abirateron erhöht nicht Frakturrisiko bei Prostatakrebs-Behandlung

Manchester – Bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom führt die Ergänzung der Standardhormontherapie durch Abirateron nicht zu einer Zunahme der frakturbedingten Krankenhauseinweisungen (fracture-related hospitalisation, FRH). Das berichtet eine britische Forschungsgruppe im Fachblatt European Urology (2026; DOI: 10.1016/j.eururo.2026.08.012).
Die Androgendeprivationstherapie (ADT) ist ein wesentlicher Teil der Standardbehandlung von neu diagnostiziertem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Prostatakrebs. Die ADT führt dabei auch zu einem Verlust der Knochenmineraldichte (BMD) und erhöht damit das Risiko für Fragilitätsfrakturen.
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