ADHS: Studie findet kein Psychoserisiko durch Ritalin

Edinburgh – Die Befürchtung, dass die Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit dem Stimulans Methylphenidat die Entwicklung von Psychosen fördert, hat sich in einer sogenannten Instrumentvariablenschätzung nicht bestätigt. Im Gegenteil: Nach den in JAMA Psychiatry (2026, DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2026.0152) publizierten Ergebnissen war der Einsatz bei jungen Kindern mit einer niedrigeren Rate von späteren Erkrankungen an einer Schizophrenie assoziiert.
Kinder mit ADHS haben im jungen Erwachsenenalter ein erhöhtes Risiko, an einer Psychose zu erkranken. Die Ursache ist unklar. Einige Forscher haben jedoch vermutet, dass die Verordnung von stimulierenden Stimulanzien wie Methylphenidat, besser bekannt unter dem Markennamen Ritalin, zu dem Anstieg beigetragen haben könnte.
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