Ärztekammer soll Krebsregister in Sachsen-Anhalt managen
Magdeburg – Ein landesweites klinisches Krebsregister soll die onkologische Versorgung in Sachsen-Anhalt verbessern helfen. Der Landtag brachte heute eine entsprechende Regelung einstimmig auf den Weg.
Ab dem kommenden Jahr soll demnach die Ärztekammer Sachsen-Anhalt Träger des neuen Registers sein, bislang gab es drei regionale Register. Ärzte müssen Daten zu Krebspatienten, Behandlungen und Krankheitsverläufen an das Register melden, dabei gibt es strenge datenschutzrechtliche Vorgaben.
Laut Sozialministerium profitieren Patienten, weil etwa der Nutzen von Therapien besser bewertet werden kann. Die Daten sollen aber auch Trends sichtbar machen und regionale Vergleiche ermöglichen.
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