Aktion vor dem Reichstag für mehr Reanimationsunterricht an Schulen

Berlin – Vor dem Reichstag in Berlin haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einem Notarzt der ADAC Luftrettung die Herzdruckmassage geübt. Sie plädierten damit für mehr Reanimationsunterricht an weiterführenden Schulen.
Anlass der Aktion war der Start einer fünfjährigen Kooperation zwischen dem Land Berlin und der ADAC Stiftung, um möglichst viele junge Menschen frühzeitig dazu zu befähigen, im Ernstfall zu helfen.
„Lebensrettung gehört ins Klassenzimmer. Junge Menschen lernen so schon früh, wie sie konkret helfen können – und dass jede und jeder Einzelne einen Unterschied machen kann“, sagte Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung.
Im Rahmen der Zusammenarbeit bringt die ADAC Stiftung ihre Erfahrung aus bundesweiten Projekten ein und unterstützt das Land Berlin bei der Weiterentwicklung des Reanimationsunterrichts.
Gemeinsam mit der Senatsverwaltung und dem Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen wird der Unterricht systematisch gestärkt und weiterentwickelt, mit dem Ziel, ihn langfristig möglichst flächendeckend im gesamten Bundesland zu verankern.
„In Deutschland könnten jedes Jahr bis zu 10.000 Menschen gerettet werden, wenn sofort mit der Wiederbelebung begonnen wird“, sagte Katharina Günther-Wünsch (CDU), Senatorin für Bildung, Jugend und Familie in Berlin bei der Vertragsunterzeichnung vor Ort.
Deshalb sei es ihr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler früh lernten, Verantwortung zu übernehmen und im Notfall zu handeln.
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