Alltägliche Medikamente können Gen- und Krebstherapien beeinflussen

Leipzig – Bereits zugelassene Arzneimittel können beeinflussen, wie Zellen DNA-Doppelstrangbrüche reparieren – und damit sowohl die Wirksamkeit moderner Gentherapien als auch die Anfälligkeit von Tumorzellen für bestimmte Krebsbehandlungen verändern. Das zeigt eine Studie des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, die in Nature Communications veröffentlicht wurde (2025; DOI: 10.1038/s41467-025-67243-0).
DNA-Doppelstrangbrüche sind eine der schwerwiegendsten Formen von DNA-Schäden. Sie entstehen aber nicht nur spontan, sondern werden auch therapeutisch gezielt eingesetzt – etwa bei Chemotherapien, Bestrahlung oder CRISPR-basierten Gentherapien. Welche Reparaturmechanismen eine Zelle aktiviert, um die DNA-Doppelstrangbrüche zu beheben, entscheidet darüber, ob der Schaden präzise behoben wird, fehlerhafte Mutationen zurückbleiben oder die Zelle abstirbt.
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