Annahmefrist für Abfindungsangebot an Stada-Aktionäre beginnt
Bad Vilbel/Frankfurt – Nach der Übernahme des Arzneimittelherstellers Stada haben die verbleibenden Aktionäre noch etwas Zeit, um das Abfindungsangebot der Eigner Bain und Cinven anzunehmen.
Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sei mit dem Eintrag in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt heute wirksam geworden, teilte Stada mit. Damit können die Finanzinvestoren bei dem Grippostad-Hersteller durchregieren. Die Aktionäre haben nun noch zwei Monate, um ihre Papiere für je 74,40 Euro anzudienen.
Mit dem Angebot können Bain und Cinven weitere Stada-Aktien einsammeln, etwa, um den Konzern später möglicherweise von der Börse zu nehmen. Für verbleibende Anteilseigner, darunter der US-Großaktionär Paul Singer, ist das Abfindungsangebot aber wenig attraktiv.
Bain und Cinven hatten im Februar auf einer außerordentlichen Hauptversammlung den Gewinnabführungsvertrag mit Stada mit großer Mehrheit absegnen lassen. Sie halten laut jüngsten Angaben rund 65 Prozent der Anteile. Was Singer vorhat, ist bisher unklar.
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