Antihypertensiva: Rezeptorwirkung beeinflusst Demenzrisiko

Seattle – Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Demenzprävention bei Menschen mit arterieller Hypertonie ist die antihypertensive Therapie. Deren neuroprotektiver Effekt hängt allerdings nicht von der Blutdrucksenkung alleine ab, sondern variiert zwischen verschiedenen Antihypertensivaklassen.
Werden Wirkstoffe eingesetzt, die die Angiotensin-II-vermittelte Aktivierung der Rezeptoren Typ 2 (AT2R) und Typ 4 (AT4R) verstärken, dann ist das Demenzrisiko niedriger als unter Antihypertensiva, die die Wirkung auf diese Rezeptoren abschwächen.
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