Apobank erzielt Überschuss im ersten Halbjahr

Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat im ersten Halbjahr 2026 einen Jahresüberschuss in Höhe von 52,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Neben der positiven Bilanz ergab sich für die Bank zudem ein Anstieg der Reserven.
Insgesamt betrug das Betriebsergebnis vor Steuern 121,8 Millionen Euro (30.6.2025: 116,5 Millionen Euro). Das geht aus dem Halbjahresfinanzbericht 2026 der Apobank hervor. Das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge entwickelte sich dabei besser als von der Bank erwartet und stieg auf 261,7 Millionen Euro (30.6.2025: 210,6 Millionen Euro).
Für drohende Ausfälle oder Verluste musste die Apobank weniger Mittel zurückstellen. Als Risikovorsorge für das operative Geschäft plante die Bank im ersten Halbjahr dieses Jahres 48 Millionen Euro ein – 57,8 Millionen Euro waren es im Vorjahreszeitraum. Die freiwillige Risikovorsorge der Bank belief sich auf 91,8 Millionen Euro.
Zeitgleich stiegen sowohl die Bilanzsumme zur Jahresmitte – mit 53,8 Milliarden Euro (31.12.2025: 52,5 Milliarden Euro) – als auch der Zinsüberschuss – mit 518,3 Millionen Euro. Der Vorjahresbetrag lag bei rund 496 Millionen Euro.
Währenddessen war der Verwaltungsaufwand leicht rückläufig. Bei der Neuvergabe von Krediten gab es einen leichten Rückgang, mit 2,8 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahr, mit drei Milliarden Euro.
Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen blieben gefragt – hier erhöhte sich der Bestand auf 9,3 Milliarden Euro (31.12.2025: 8,8 Milliarden Euro). Die Immobilienkredite bewegten sich auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr, mit rund 17 Milliarden Euro.
Darüber hinaus ist die Anzahl der Kunden im ersten Halbjahr 2026 um gut 3.000 Personen, auf knapp 516.800 angewachsen. In Bezug auf die Vermögensverwaltung stieg das betreute Volumen um 17 Prozent auf elf Milliarden Euro (31.12.2025: 9,4 Milliarden Euro). Zudem verzeichnete die Apobank 1.300 neue Mitglieder.
„Wir haben im ersten Halbjahr 2026 geliefert“, bilanzierte Apobank-Finanzvorstand Christian Wiermann und legte den Fokus der Bank für das kommende Halbjahr auf Investitionen in Digitalisierung und das Kundengeschäft. „Der Gesundheitsmarkt ist im Wandel und mit ihm die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden“, ergänzte Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der Apobank.
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