Armut führt zu häufigeren Todesfällen an angeborenen Fehlbildungen

Swansea/Wales – Angeborene Fehlbildungen sind auch in reicheren Ländern eine häufige Ursache für Todesfälle im Kindesalter geblieben. Eine Analyse von Krankenregistern aus 7 europäischen Ländern in PLOS One (2026; DOI: 10.1371/journal.pone.0352025) zeigt, dass neben der wirtschaftlichen Leistung eines Landes auch die sozioökonomische Situation in den Familien die Überlebenschancen der Kinder beeinflusst.
Angeborene Fehlbildungen können so schwerwiegend sein, dass auch eine optimale medizinische Versorgung das Leben der Kinder nicht retten kann. In reicheren Ländern ist ein Viertel aller Todesfälle im Kindesalter unter 5 Jahren auf Herzfehler und andere schwere angeborene Fehlbildungen zurückzuführen. In anderen Ländern liegt der Anteil nur bei 7,4 %. Dort stehen Infektionserkrankungen weiterhin im Vordergrund.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: