Medizin

Armut führt zu häufigeren Todesfällen an angeborenen Fehlbildungen

  • Montag, 7. September 2026
/Rafael Ben-Ari, stock.adobe.com
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Swansea/Wales – Angeborene Fehlbildungen sind auch in reicheren Ländern eine häufige Ursache für Todesfälle im Kindesalter geblieben. Eine Analyse von Krankenregistern aus 7 europäischen Ländern in PLOS One (2026; DOI: 10.1371/journal.pone.0352025) zeigt, dass neben der wirtschaftlichen Leistung eines Landes auch die sozioökonomische Situation in den Familien die Überlebenschancen der Kinder beeinflusst.

Angeborene Fehlbildungen können so schwerwiegend sein, dass auch eine optimale medizinische Versorgung das Leben der Kinder nicht retten kann. In reicheren Ländern ist ein Viertel aller Todesfälle im Kindesalter unter 5 Jahren auf Herzfehler und andere schwere angeborene Fehlbildungen zurückzuführen. In anderen Ländern liegt der Anteil nur bei 7,4 %. Dort stehen Infektionserkrankungen weiterhin im Vordergrund.

rme

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