Arsen im Trinkwasser mit erhöhtem Risiko für urologische Krebserkrankungen assoziiert

Palo Alto – Arsen aus der Umwelt – etwa dem Trinkwasser – könnte das Risiko für urologische Krebserkrankungen erhöhen. Darauf weist eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse in JAMA Network Open (2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.14337) hin, die das urologische Krebsrisiko durch Arsen, Kadmium und Vanadium untersucht hat.
Ausgewertet wurden 68 Kohorten- und Fall-Kontrollstudien, Daten aus 62 flossen in die Metaanalyse ein. Beim Vergleich des höchsten mit dem niedrigsten Drittel der Exposition war Arsen mit einem erhöhten Risiko für urologische Krebserkrankungen insgesamt assoziiert (RR 1,72; 95-%-Konfidenzintervall: [1,33; 2,22]).
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