Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen bringt Medikationsplanserver ans Netz
Dresden/Weimar – Der Medikationsplanserver der Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen (ARMIN) ist nach der erfolgreich abgeschlossen Zertifizierung für das sichere Netz (KVSafeNet) der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) gestern in Betrieb genommen worden. Damit können Ärzte und Apotheker, die sich an der Arzneimittelinitiative ARMIN beteiligen, ab sofort Behandlungsdaten und Patienteninformationen sicher auf elektronischem Weg austauschen.
„Das ist ein großer Beitrag dafür, die Arzneimitteltherapiesicherheit für die Patienten in Sachsen und Thüringen zu erhöhen“, lobte Regina Feldmann, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) die Fortschritte des gemeinsamen Modellprojektes, das die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung erhöhen soll. ARMIN ist eine gemeinsame Initiative der Ärzte und Apotheker Sachsens und Thüringens sowie der AOK PLUS. Der Medikationsplan ist Teil des dritten und abschließenden Moduls von ARMIN, dem Medikationsmanagement. Es soll vor allem chronisch kranken Patienten helfen, die mehrere Medikamente einnehmen.
Nach Abschluss einer umfassenden Testphase, sollen die eingeschriebenen Apotheken nun Schritt für Schritt an das KVSafeNet angebunden werden und mittelfristig auf die elektronischen Medikationspläne ihrer ARMIN-Patienten zugreifen können.
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