Autismus bei Mädchen ähnlich häufig wie bei Jungen

Solna – Die auf ältere Studien gegründete Annahme, dass männliche Personen etwa 3- bis 4-mal so häufig von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) betroffen sind wie weibliche, scheint nicht mehr haltbar zu sein. Die Diagnose wird bei betroffenen Mädchen später gestellt als bei Jungen – vom frühen Erwachsenenalter an scheint die Prävalenz bei beiden Geschlechtern gleichauf zu liegen.
In den vergangenen 40 Jahren stieg die Diagnoserate um rund das Zehnfache, und das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Diagnostizierten glich sich im Lauf der Jahre an. Das sind die Ergebnissen einer schwedische Kohortenstudie, über die im Fachblatt BMJ berichtet wird (2026; DOI: 10.1136/bmj-2025-084164).
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