Autonome diabetische Neuropathien mehr in den Blickpunkt rücken

Berlin – Autonome diabetische Neuropathien sind keine Seltenheit, wie es in einem Vortrag auf dem Diabeteskongress hieß. Sie manifestieren sich etwa in kardiovaskulären, gastrointestinalen oder urogenitalen Bereichen und können die Betroffenen erheblich beeinflussen. Wichtig ist es, dass Behandelnde daran denken.
„Eine kardiovaskuläre autonome diabetische Neuropathie (KADN) beginnt früh“, sagte Gidon J. Bönhof vom Deutschen Diabetes Zentrum in Düsseldorf. Anders als mitunter noch angenommen sei sie keine Spätkomplikation. Zu den Ursachen dieser Funktionseinschränkung der Nerven gehörten neben dem Diabetes auch Prädiabetes und Übergewicht.
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