B.1.1.7: Arzthelferin hatte hunderte Kontakte
Düsseldorf – Bei einer Arztpraxismitarbeiterin in Düsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die hochansteckende Coronamutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt vorgestern mit.
Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen laufe auf Hochtouren. Die Angestellte soll den Angaben zufolge trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben. Die Arztpraxis wurde geschlossen.
Mitarbeiter im Gesundheitsamt versuchten derzeit, alle Kontaktpersonen, vor allem Patienten der Praxis, zeitnah telefonisch zu erreichen, hieß es bei der Stadt. Für alle Kontaktpersonen der Medizinischen Fachangestellten werde vorsorglich eine Quarantäne angeordnet.
Das Ordnungsamt sowie die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) wurden informiert. Frühestens für heute erwarte man eine Auswertung zu den Kontaktpersonen.
Die Virusmutation B.1.1.7 gilt als deutlich ansteckender und auch als gefährlicher als das ursprüngliche Virus. Düsseldorf lässt nach eigenen Angaben seit Anfang Februar alle positiven PCR-Proben aus dem städtischen Testzentrum und den mobilen Testdiensten der Stadt zusätzlich auf Mutationen untersuchen.
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