Hochschulen

Baden-Württemberg: 423 Bewerbungen für 75 Medizinstudien­plätze

  • Freitag, 14. April 2023
/DOC RABE Media, stock.adobe.com
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Stuttgart – 423 Menschen haben sich bis Ende März dieses Jahres auf einen von 75 Medizinstudienplätzen beworben, die vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Landarztquote vergeben werden. Das sind damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr (356 Bewerbungen).

„Die Vielzahl der Bewerbungen zeigt, dass es für junge Menschen attraktiv ist, nach dem Studium als Haus­ärztin oder Hausarzt in einem Bedarfsgebiet tätig zu sein“, sagte die Stuttgarter Regierungspräsidentin Su­sanne Bay (Grüne).

Auch Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) begrüßte das „große Interesse“. Die Landarztkampagne in Baden-Württemberg zeige Wirkung und bestätige, dass man mit der Landarztquote einen wichtigen Baustein für die Zukunft der hausärztlichen Versorgung etabliert habe.

Von den 423 Bewerbungen kommen 185 (44 Prozent) von Männern und 238 (56 Prozent) von Frauen. 96 Be­werber haben den Angaben zufolge bereits eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf.

Am stärksten vertreten sind auch in diesem Jahr wieder: (Kinder-)Krankenpflegekräfte, Notfallsanitäter und Physiotherapeuten. Die Bewerberinnen und Bewerber sind vorwiegend zwischen 19 und 25 Jahren alt, wobei der jüngste Bewerber 17 Jahre alt ist und die älteste Bewerberin 51 Jahre.

2023 wurden die 75 Studienplätze der Landarztquote zum dritten Mal ausgeschrieben. Das Regierungspräsi­dium Stuttgart, landesweit zuständig für die Landarztquote, hat die schriftlichen Bewerbungen ausgewertet und lädt nun im zweiten Schritt des Auswahlverfahrens die 160 Personen mit den meisten Punkten zu einem persönlichen Auswahlgespräch für Mai ein. Anschließend erhalten die besten Bewerber einen der 75 Studien­plätze.

EB/aha

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