Baden-Württembergs Sozialminister sieht Trendwende bei Ärztemangel
Heidelberg – Nach Einschätzung von Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha (Grüne) interessieren sich wieder mehr Mediziner für den Job des Landarztes. „Ich sehe insgesamt eine positive Trendwende“, sagte er der Rhein-Neckar-Zeitung.
„Wir hatten die Sorge, dass wir nicht mehr genügend Landärzte bekommen.“ In den vergangenen Jahren sei aber die Zahl der Abschlüsse in Allgemeinmedizin gestiegen. „Die Ausbildungszahlen sind ein deutliches Signal, dass sich das Berufsbild gewandelt hat“, hob Lucha hervor. Eine Zeitlang sei der Beruf schlecht geredet worden.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei auch Ärzten wichtiger geworden, erklärte der Minister. Mit Gemeinschaftspraxen, mit Kooperationsverträgen werde das möglich. Der „lonely hero (einsame Held) im weißen Kittel“ in der Einzelpraxis verschwinde.
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