Politik

Bahr lehnt Demografieabgabe ab

  • Donnerstag, 5. April 2012

Köln – Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat sich gegen die von Teilen der Union vorgeschlagene Demografieabgabe ausgesprochen. Der Vorschlag sei unausgegoren, sagte der FDP-Politiker am Donnerstag im Deutschlandfunk. „Die beste Vorsorge wäre es, die Schulden zu reduzieren“, betonte der Minister. Die Menschen sollten angesichts steigender Gesundheitskosten für den Staat besser privat vorsorgen. Dann hätten sie die Gewissheit, dass ihre Beiträge sinnentsprechend verwendet würden.

Bahr erneuerte zudem seine Forderung, die Praxisgebühr abzuschaffen oder zumindest auszusetzen. Die Abgabe entfalte keine Steuerungswirkung. Ihre Abschaffung wäre eine direkte Entlastung der Patienten.

dapd

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung