Bariatrische OP: Entzündliche Veränderungen im Immunsystem sind umkehrbar

Leipzig/Berlin – Entzündlich rheumatische Erkrankungen und viszerale Adipositas haben einen gemeinsamen Nenner: Im Blut der Betroffenen treten vermehrt dieselben entzündungsfördernden Immunzellen auf. Bariatrische Eingriffe können die Anzahl dieser Zellen deutlich reduzieren und den Körperfettanteil sowie metabolische und entzündliche Parameter positiv beeinflussen. Das zeigt eine Studie mit 111 übergewichtigen Personen vor und nach einer bariatrischen Operation, die rund 45 kg abgenommen hatten (International Journal of Obesity 2026; DOI: 10.1038/s41366-026-02093-4).
Der Fokus der Untersuchungen lag auf intermediären Monozyten, einer besonders entzündungsaktiven Untergruppe weißer Blutkörperchen (siehe Kasten). Die absolute Monozytenzahl sank nach der Operation innerhalb von 12 Monaten signifikant (p = 0,0035).
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