Medizin

Beckenbodenstörungen nach Kaiserschnitt seltener

  • Mittwoch, 19. Dezember 2018

Baltimore – Frauen, die per Kaiserschnitt entbunden wurden, leiden in den Folgejahren seltener unter Störungen des Beckenbodens, die von Stressinkontinenz bis zum Uterusprolaps reichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine prospektive Beobachtungsstudie im amerikanischen Ärzteblatt JAMA (2018; 320: 2438-2447).

Beckenbodenstörungen wie Stressinkontinenz, Reizblase, Stuhlinkontinenz oder Uterusprolaps sind bei Frauen häufig, und Geburten gelten als ein wichtiger Risikofaktor. Kaiserschnitte, die mit zahlreichen anderen Risiken für Mutter und Kind verbunden sind, könnten das Risiko senken, da den Gebärenden die Dehnung des Geburtskanals erspart bleibt, die zu Verletzungen des Beckenbodens führen kann.

rme

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