Behandlungszahlen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie steigen weiter

Berlin – Die Eingriffszahlen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie stiegen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent auf 97.962. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) hervor.
Der Zuwachs resultiert aus einem deutlichen Anstieg bei den minimal-invasiven Behandlungen. Den Daten zufolge legten diese um 15,8 Prozent auf knapp 62.000 zu. Bei den ästhetisch-plastischen Operationen gab es einen Rückgang um 14,3 Prozent auf gut 36.000.
Die Erhebung zeige, dass sich der Trend zu minimal-invasiven Eingriffen fortsetzt, kommentierte Alexander Schönborn, Präsident der VDÄPC, die Zahlen. Seit 2020 kletterte der Anteil von minimal-invasiven Behandlungen an allen Eingriffen von 57 Prozent auf nun mehr als 63 Prozent.
Die Gesamtzahl der Eingriffe betrug laut den VDÄPC-Zahlen 2020 84.963 – damit gab es in den vergangenen sechs Jahren einen Gesamtanstieg um 15,3 Prozent.
Die Top-3 der Eingriffe waren im vergangenen Jahr geschlechterübergreifend Botulinumbehandlungen (34.671), Behandlungen mit Hyaluron (23.689) und die Blepharoplastik (6.051).
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: