Bluttests könnten vorzeitige Alterung von Organen abbilden

Wien – Eine Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Lage, eine beschleunigte Alterung von Organen in histologischen Präparaten zu erkennen. Sogenannte Gewebeuhren („tissue clocks“) korrelierten in einer Studie mit Veränderungen der Genaktivität in Blutzellen, die in Zukunft die Entwicklung von Bluttests zur Bestimmung des Organalters ermöglichen könnten (Nature Medicine 2026; DOI: 10.1038/s41591-026-04566-5).
Das Projekt Genotype-Tissue Expression (GTEx) hat in den vergangenen Jahren Gewebeproben von 983 Personen gesammelt, die im Alter von 20–70 Jahren infolge von Unfällen, Suiziden oder eines natürlichen Todes starben und obduziert wurden. Entnommen wurden Proben aus 29 Organen mit 40 verschiedenen Gewebearten.
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