Kaffee könnte biologisches Altern bei psychisch Erkrankten verlangsamen

London – Patienten mit schweren psychiatrischen Erkrankungen profitieren mit Blick auf ihr biologisches Alter möglicherweise von regelmäßigem Kaffeekonsum. So hatte Betroffene, die 3 bis 4 Tassen Kaffee am Tag tranken, in einer Querschnittstudie die längsten Telomere in ihren Leukozyten, wie eine Forschungsgruppe in BMJ Mental Health (2025; DOI: 10.1136/bmjment-2025-301700) berichtet. Die längeren Telomere entsprächen dabei einem um 5 Jahre geringeren biologischen Alter als bei Betroffenen, die keinen Kaffee tranken.
Menschen mit schweren psychiatrischen Erkrankungen haben eine um 15 Jahre geringere Lebenserwartung als die übrige Bevölkerung. Die vorzeitige Sterblichkeit wird auf eine höhere Inzidenz von somatischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten zurückgeführt, die häufig mit einem fortgeschrittenen chronologischen Alter verbunden sind. Tatsächlich haben frühere Studien bei Betroffenen eine Verkürzung der Telomere gefunden.
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