Brustkrebs: Langzeitfatigue nach Chemotherapie eher durch Depression und Stress

Winston-Salem/Richmond – Nicht wie vermutet Herzprobleme, sondern Depressionen und Stress könnten die Hauptauslöser einer langanhaltenden Fatigue nach einer Chemotherapie sein. Das ergab eine longitudinale prospektive Studie mit an Brustkrebs erkrankten Frauen (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.29862).
Eigentlich hatte das Forschungsteam um Nancy Avis aus Winston-Salem und Gregory Hundley aus Richmond angenommen, dass es vor allem chemotherapiebedingte Veränderungen der linken Herzkammerfunktion sind, die mit einer Fatigue während und bis 2 Jahre nach Therapiebeginn zusammenhängen und diese mit verursachen. Stattdessen traten in ihrer Untersuchung depressive Symptome und empfundener Stress als Mediatoren hervor.
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