Medizin

Cannabiskonsumstörung: Medikament senkt THC-Konsum, aber nur bei Männern

  • Freitag, 16. Januar 2026
Cannabis
/auremar, stock.adobe.com

Charleston – In Ermangelung eines Medikaments zur Behandlung der Cannabiskonsumstörung haben US-Forschende den partiellen Nikotin-Agonisten Vareniclin, der zur Tabakentwöhnung entwickelt wurde, in einer randomisierten Studie mit Placebo verglichen. Nach den in Addiction (2026; DOI: 10.1111/add.70296) publizierten Ergebnissen wurde nur bei den männlichen Teilnehmenden eine Reduktion des Cannabiskonsums erreicht.

Aus pharmakologischer Sicht ist Vareniclin kein geeignetes Mittel zur Behandlung einer Cannabiskonsumstörung, weil die Droge Tetrahydrocannabinol (THC) im Gehirn auf andere Rezeptoren wirkt. Doch die nikotinischen Rezeptoren, die Vareniclin partiell stimuliert, befinden sich auch im Belohnungszentrum des Gehirns.

rme

Zum Weiterlesen anmelden

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.

Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

Exklusive Inhalte lesen

Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung