Erstmals Schwellenwerte für Cannabiskonsumstörung auf Basis von THC-Units definiert

Bath – Ab welcher wöchentlichen Menge Tetrahydrocannabinol (THC) wird ein Cannabiskonsum problematisch? Das beschreiben Forschende um Rachel Lees Thorne von der Universität Bath im Rahmen der in Addiction publizierten CannTeen-Studie (2026; DOI: 10.1111/add.70263). Sie definierten darin Schwellenwerte für einen Konsum von Cannabis, ab denen Erwachsene und Jugendliche in der Regel eine Cannabiskonsumstörung entwickeln.
Jakob Manthey vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erachtet Schwellenwerte zwar als prinzipiell nützlich, um Gesundheitsrisiken zu kommunizieren. „Grundsätzlich besteht (…) jedoch auch die Gefahr, dass ein Konsum unterhalb des Schwellenwertes als harmlos oder gar gesundheitsfördernd interpretiert wird“, sagte der Arbeitsgruppenleiter „Substanzkonsum und Public Health“ am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung dem Science Media Center.
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