CAR-T-Zelltherapie ermöglicht Nierentransplantation trotz HLA-Sensibilisierung

Philadelphia/Berlin – Eine CAR-T-Zelltherapie kann bei Menschen mit HLA-Sensibilisierung die Chance auf eine erfolgreiche Organtransplantation erhöhen. So berichtet ein US-Team über die ersten beiden Patienten einer Phase-1-Studie (New England Journal of Medicine 2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2513428). An der Berliner Charité ermöglichte die Behandlung ebenfalls eine Nierentransplantation (New England Journal of Medicine, 2026; DOI: 10.1056/NEJMc2517277).
Wenn das Immunsystem Kontakt zu körperfremden Zellen hat, kann es zur Bildung von HLA-Antikörpern kommen. Auslöser sind in der Regel Schwangerschaften, Bluttransfusionen oder auch eine frühere Organtransplantation. Diese HLA-Sensibilisierung wird zu einem Problem, wenn die Betroffenen eine (erneute) Organtransplantation benötigen. Die Auswahl des Transplantats ist dann auf wenige Spenderinnen und Spender mit denselben HLA-Eigenschaften beschränkt.
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