Chemotherapiebedingte Alopezie: Kopfhautkühlung mit guten Ergebnissen in der Routineversorgung

Wien – Eine Kühlung der Kopfhaut kann eine chemotherapieinduzierte Alopezie (CIA) reduzieren und die Akzeptanz der supportiven Maßnahme ist in der Routineversorgung offenbar hoch. Wie Spyridon Kostaras vom Derma Center Wildeshausen auf dem diesjährigen Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) berichtete, erzielten damit knapp 65 % ein gutes oder sehr gutes kosmetisches Ergebnis (Abstract 4378).
Die Chemotherapie ist nach wie vor ein wesentlicher Grundpfeiler verschiedener Krebstherapien. Sie geht allerdings häufig mit einer CIA einher. Die Betroffenen, insbesondere jüngere Frauen, empfinden die Nebenwirkung als äußerst belastend. Ein vollständiger Haarverlust ist häufig mit Stigmatisierung assoziiert und kann sogar die Akzeptanz der Therapie beeinflussen.
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