CHIP: Erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko nach Krebsbehandlung

Nashville/Tennessee – Die klonale Hämatopoese von unbestimmtem Potenzial (CHIP), deren Prävalenz mit zunehmendem Alter steigt, erhöht das Herz-Kreislauf-Risiko bei einer Krebserkrankung. Besonders gefährdet sind laut einer Kohortenstudie in JAMA Oncology (2026; DOI: 10.1001/jamaoncol.2025.5785) Personen, deren solide Tumore mit einer erhöhten Dosis einer Chemotherapie behandelt wurden.
Zu einer CHIP kommt es, wenn einige hämatopoetische Stammzellen einen Wachstumsvorteil erlangen. Das passiert durch somatische Mutationen, die im Verlauf des Lebens erworben werden. Im Extremfall führt dies zu einer myeloischen Leukämie, bei der sich ein einzelner Zellklon ungehindert ausbreitet und am Ende die Bildung von anderen Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten verhindert. Das Frühstadium CHIP liegt nach einer gängigen Definition vor, wenn bestimmte Klone einen Anteil von 4 % erreicht haben.
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