Medizin

COVID-Impfstofftechnologie könnte Schäden durch Schlangengift begrenzen

  • Dienstag, 30. Dezember 2025
Die in Mittel- und Südamerika beheimatete Terciopelo-Lanzenotter (Bothrops asper) /ArtushFoto, stock.adobe.com
Die in Mittel- und Südamerika beheimatete Terciopelo-Lanzenotter (Bothrops asper) /ArtushFoto, stock.adobe.com

Reading – Die Injektion von spezifischen mRNA-Molekülen in den Muskel könnte die Schäden von Schlangengift verhindern oder eindämmen. Über diese neue mögliche Anwendung der von COVID-Impfstoffen bekannten mRNA-Technologie berichtet ein internationales Forschungsteam in einer Studie im Fachmagazin Trends in Biotechnology (2025; DOI: 10.1016/j.tibtech.2025.10.017). In den Experimenten musste die mRNA allerdings bereits im Vorfeld der Vergiftung verabreicht werden.

Schlangenbissvergiftungen werden unterschätzt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt sie als eine von 21 vernachlässigten Tropenkrankheiten auf, die jährlich weltweit zwischen 100.000 und 150.000 Todesfälle verursacht. 3-mal so viele Betroffene überleben mit schweren Behinderungen, darunter Amputationen und dauerhaften Gewebeschäden. 

hil

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