Dämpfer für Longevity-Hoffnung: Rapamycin könnte Trainingseffekte im Alter abschwächen

Wellington – Das Immunsuppressivum Sirolimus, auch Rapamycin genannt, gilt in der Longevity-Szene seit Jahren als möglicher Kandidat zur Verlangsamung des Alterns. Eine randomisierte Studie aus Neuseeland deutet nun jedoch darauf hin, dass die Substanz ausgerechnet die positiven Effekte von körperlichem Training abschwächen könnte.
Ältere Erwachsene, die zusätzlich zu einem Trainingsprogramm einmal wöchentlich Sirolimus erhielten, verbesserten ihre körperliche Leistungsfähigkeit teils weniger stark als Studienteilnehmende unter Placebo. Die Forschungsgruppe sieht darin einen möglichen Dämpfungseffekt auf trainingsinduzierte Muskelanpassungen (Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle 2026; DOI: 10.1002/jcsm.70274).
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