Dapagliflozin senkt Herzinsuffizienzrisiko bei genetischer Kardiomyopathie

Boston – Der SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin, der zur Behandlung des Typ-2-Diabetes entwickelt wurde, wird zunehmend auch eingesetzt, um Menschen mit verminderter Herzleistung vor einer Herzinsuffizienz zu schützen. Diese protektive Wirkung ist nach einer Studie in Nature Medicine (2026; DOI: 10.1038/s41591-026-04439-x) bei Personen mit einer genetischen Anfälligkeit für eine Kardiomyopathie besonders deutlich ausgeprägt.
SGLT-2-Inhibitoren senken den Blutzucker, indem sie die Ausscheidung von Glukose über die Nieren steigern. Da mit der Glukose auch Flüssigkeit ausgeschieden wird, sinkt die kardiale Vor- und Nachlast. Dies kann Menschen mit einer Pumpschwäche des Herzens vor einer Herzinsuffizienz schützen.
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