Darmkrebs in Deutschland: Anstieg bleibt unter US-Niveau

Nürnberg/Bochum – Auch in Deutschland steigt aktuellen Daten zufolge die Zahl der Darmkrebsfälle bei jüngeren Menschen – aber weniger deutlich als in den USA. Betroffen ist vor allem die Gruppe der 20- bis 39-Jährigen und darunter die 20- bis 29-Jährigen, wie das Forschungsteam im International Journal of Cancer (2026; DOI: 10.1002/ijc.70600) berichtet.
Ein Großteil des Anstiegs entfalle auf Formen mit vergleichsweise guter Prognose wie kleine oder weniger aggressive Tumore. Eine mögliche Senkung des Alters für das Darmkrebs-Screening – aktuell ab 50 Jahren – erscheine derzeit nicht gerechtfertigt.
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