Demenz: KI erkennt kognitive Störungen am Klang der Stimme

New York – Die Analyse von Arzt-Patienten-Gesprächen mittels künstlicher Intelligenz (KI) könnte für das Screening von drohenden Demenzerkrankungen genutzt werden. Dies zeigt eine Pilotstudie in JAMA Neurology (2026; DOI: 10.1001/jamaneurol.2026.1868), die die Spracherkennungssoftware verschiedener KI-Hersteller verwendet hat.
Smartphones und Computer verfügen mittlerweile über eine Spracherkennungssoftware, die zuverlässig gesprochene Sprache in geschriebenen Text umwandelt. Die Programme der KI-Firmen auf der Basis des maschinellen Lernens (ML) können jedoch auch Sprachmelodie, Sprechrhythmus, Betonung und Sprechtempo analysieren. Diese Eigenschaften der Sprache verändern sich, wenn die kognitiven Fähigkeiten nachlassen.
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