Depression bei Krebsüberlebenden: Komorbiditäten und Angstzustände sind Risikofaktoren

Hartford – Vorbestehende Angstzustände und Komorbiditäten stehen im Zusammenhang von spät auftretender Depression bei Langzeitüberlebenden nach Krebserkrankung. Zudem spielt eine Doppelberechtigung für die US-Versicherungssysteme Medicare und Medicaid eine Rolle, wie Forschende in der Fachpublikation JAMA Network Open dokumentieren (2025; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2025.44812).
Die Forschenden verwendeten für die retrospektive Kohortenstudie Daten aus SEER (Surveillance, Epidemiology, and End Results) und Medicare, um 5-Jahres-Überlebende von Brust-, Prostata- oder Darmkrebs im Alter von 66 Jahren oder älter zu identifizieren, die in Medicare Fee-for-Service eingeschrieben waren und zuvor keine Depression diagnostiziert bekommen hatten. Der primäre Endpunkt war eine spät auftretende Depression 5 bis 10 Jahre nach der Krebsdiagnose. Diese wurde mithilfe eines validierten, auf Versicherungsansprüchen basierenden Algorithmus ermittelt.
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